Hallo ich bin Jay Jay

     

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Angaben zu
meiner
Person

Wie ich zu Herrchen kam 

Der 
erste
Monat

Das 
erste
Jahr

Das 
zweite 
Jahr



Gleich vorweg: Mein richtiger Name ist eigentlich 
Jonny von den Hausruckshelties.
 
Mein Herrchen war jedoch der Meinung Jay Jay würde besser zu mir passen.

 

Nun einige Angaben zu meiner Person: Geboren wurde ich am 28. September 2001 im schönen Österreich und zwar in Ampfelwang, das liegt ungefähr eine Stunde hinter Salzburg. 
Da ich also Österreicher bin, hatte ich mit dem Folgen am Anfang meine Schwierigkeiten . Ich hab überhaupt nicht kapiert, was meine Dosenöffner immer von mir wollten. Sie meinten schon ich ich wäre taub oder würde schlecht hören. Das kommt ja manchmal beim Farbschlag Bluemerle vor. Aber ich höre recht gut, ich hab die Bedeutung der deutschen Wörter nur nicht verstanden. Mittlerweile hab ich mich auch umgestellt, sonst wären die mit mir noch zum Tierarzt und hätten nachschauen lassen. Oh Hilfe nein.


Bilder mit freundl. Genehm. von 
I. Hinterleitner

Natürlich hab ich auch Eltern, 
mein Papa heißt "Scandyline Little Venturer" (hier links im Bild), eine gewisse Ähnlichkeit zu mir besteht aber, oder etwa nicht? 
 

 

Was die Fellfarbe und das Gesicht angeht, habe ich eher Ähnlichkeit mit meiner Mami, ihr Name ist "Cora von den Hausruckshelties" und ist eine wunderschöne Blue Merle Dame. 

Mama, Papa und die andere Verwandtschaft haben übrigens auch ein Homepage, dort könnt ihr sie mal besuchen.
www.hausruck-shelties.at

Ach ja, Geschwister habe ich auch noch. Wir waren ja zu sechst. 4 Jungs und 2 Mädchen. Ihre Namen sind Jeremy, Jimmy, Jackomo, Jakira und Jessica. Alle natürlich von den Hausruckshelties. Zwei von ihnen seht ihr unter der Rubrik "suchen Verwandte"





Wie ich zu Herrchen kam

Es war an einem schönen sonnigen Samstag Nachmittag (15. Dez. 2001) ich spielte hinter dem Haus mit meinen Geschwistern und den anderen Shelties im Schnee, als ich von meiner Ziehmutter ins Haus geholt wurde. Nun das war mir ganz recht da ich damals noch nicht viel Fell hatte, und ich mich schon auf die warme Stube freute. Was mich da erwartete, war etwas, was mein bisheriges kurzes leben total verändern sollte.

Meine braunen Augen erblickten zwei langhaarige Dosenöffner und einen kleinen dicken schwarzen Sheltie (Filou), der mich sofort bedrängte und mit mir spielen wollte, obwohl wir uns doch noch gar nicht kannten. Mir blieb also gar keine andere Möglichkeit, als mir einen sicheren Platz zu suchen, und was macht man in so einem Fall, ich hopste schnell auf den nächst besten Dosenöffner und das war mein neues Herrchen. Hier fühlte ich mich eigentlich ganz wohl, vor allem sicher vor diesem aufdringlichen dicken Fellbündel Filou.

Nach einer Weile verabschiedeten sich die Dosenöffner von meiner Ziehmutter und ich war heil froh wieder raus zu meiner Mami zu kommen.
Wir gingen also raus, aber nicht zu den anderen Shelties, sondern zum Auto der Dosenöffner. Mir kam ein schrecklicher Gedanke, der sich auch bestätigen sollte. Die beiden langhaarigen Dosenöffner sollten also mein neues Frauchen und Herrchen werden.


Kurzerhand wurde ich einfach mit dem dicken Rabauken ins Auto verfrachtet und los ging die Fahrt. Unterwegs holten wir noch einen großen Sack Futter und Schweineohren ab. Alles wurde hinten zu uns auf die Ladefläche gelegt. SUPER.
Während der Fahrt kümmerten sich die beiden ganz toll um mich, es gab auch für jeden ein Schweineohr zum knabbern.

Doch die Entführung von meiner Mami nahm ich nicht einfach so hin. Ich habe mir gedacht, ich mach jetzt einfach ein Häufchen ins Auto und sie bringen mich wieder zurück. Dem war aber leider nicht so, sie beseitigten das Unheil kommentarlos.
Also gut, dann probieren wir es halt auf eine andere Weise. Vielleicht hilft es ja, wenn ich mich übergebe. Ich fahre sowieso nicht gerne Auto. Drei mal hab ich mich übergeben, aber umgedreht sind wir nicht.

Mein neues Zuhause

Da wir in der Nacht angekommen sind, konnte ich leider nicht mehr viel von meinem neuen Zuhause sehen, aber auf den ersten Blick schien es mir recht gemütlich. Der Dicke (Filou) und ich hatten ein tolles Kissen, eine Decke und einen Pappkarton, in den wir uns zurückziehen konnten. Dieser Karton hielt jedoch unseren Beißattacken nicht lange stand, und er war bald in alle Einzelteile zerlegt.





Der erste Monat

Jetzt hatte ich mich schon recht gut eingelebt. Der Dicke meinte er wolle mir ein neues Spiel zeigen und das heißt FANGEN! Ich dachte noch, das kennt doch jeder, ist doch nicht neu. Außerdem ist das doch kein Problem, einen dicken kleinen Sheltie zu fangen.  Dachte ich, aber weit gefehlt. Filou rannte also durch den Flur Richtung Wohnzimmer, ich in einem Affenzahn hinterher.

Plötzlich bog der Dicke scharf links in die Küche rein, ich natürlich auch. Aber irgendwie ging das nicht. Ich rutschte, rutschte und rutschte auf dem Parkettboden bis ins Wohnzimmer wo mich dann endlich der Schrank abbremste. Also gut, Filou hat gewonnen.

Am dritten Tag dachte ich, es wird heute noch ein schöner Tag. Nach dem Aufwachen gingen meine Dosenöffner ihrer allmorgendlichen Lieblingsbeschäftigung nach. Das heißt Tretminen und Pipilachen entfernen. Nach dem Frühstück zog mir mein Herrchen mein Geschirrchen an und ich dachte ans Gassigehen. Pustekuchen, ich wurde in das "geliebte" Auto gesetzt und ab ging es zum Tierarzt, Routineuntersuchung. Filou kannte er ja schon, und als er mich sah, meinte er liebevoll: Der sieht ja aus wie ein Clown. Bei der Untersuchung hab ich mich dann auch dementsprechend aufgeführt.

 

Die anderen Tage waren super. Wir gingen jeden Tag ausgiebig Gassi und da es ja Schnee hatte, machte es um so mehr Spaß zu tollen und in Mäuselöcher zu buddeln. Der Dicke stellt sich dabei immer etwas blöd an, aber das bringen ich ihm schon noch richtig bei. 

 

In jungen Jahren, hatte ich nicht ganz so viel Fell wie Filou. Bei mir konnte man die Haut durchschimmern sehen. Deshalb war mir auch immer ziemlich schnell kalt. Herrchen nahm mich dann auf den Arm. Als wir wieder zu Hause waren, legte ich mich gleich vor die Heizung und lies mich vom Nachtspeicherofen anblasen.

 

Nach einer Woche fühlte ich mich jetzt schon richtig wohl in meinem neuen Zuhause. Natürlich habe ich auch schon zwei Lieblingsplätze. Platz 1 ist der Sessel meines Herrchens und Platz 2 ist das Sofa meines Frauchens. 

 

Mit Filou verstand ich mich immer besser. Wir spielten den ganzen Tag. Nicht auszudenken, wenn ich hier alleine wäre. Manchmal ist der Dicke jedoch so anhänglich, dass er meint er müsse mich dauernd  an den Ohren ziehen und reinbeißen.
Das lass ich mir aber nicht so einfach von ihm bieten. Wer meint er müsse mich beißen, der muss das Echo vertragen können. Also wird auch zurück gebissen!


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