Agility-Seminar
im Hotel Wolf, Oberammergau
mit Thomas Behrendt und Philipp Müller-Schnick
14. - 20. März 2004


v. links:
Filou und Jay Jay mit Herrchen Hein,
Jacky und Anton mit ihrem Frauchen Melanie.

Am Freitag 12. März beschlossen Herrchen und Frauchen kurzer Hand mit uns eine Woche Urlaub zu machen. Beide hatten frei und Herrchen rief im Hotel Wolf in Oberammergau an, ob noch zwei Plätze frei wären. Tatsächlich nahmen sie uns für die nächste Woche noch mit auf.

Voll bepackt ging es am Sonntag den 14. März los. Nach ca. 1,5 Std. Fahrzeit waren wir auch schon da und bezogen unser Zimmer. Um 19:00 gab es für Herrchen und Frauchen ein super Abendessen und Inge Raggl, die Hausherrin begrüßte die Gäste.


Das war unser Zimmer, richtig schön gemütlich.


 
          


Und das war unser Bett.
Nein natürlich nicht, da schliefen Herrchen und Frauchen, wir hatten unser Körbchen und eigenes Bettchen dabei.

Am nächsten Morgen gab es ein reichhaltiges Frühstück und danach war erst mal Theorie für Zweibeiner angesagt. Wir waren zwar auch dabei, aber haben unter den Tischen noch weiter geschlafen, denn die Nacht war sehr kurz.
Herrchen und Frauchen bekamen danach den Zeitplan für die Woche ausgehändigt.
Ganz schön stressig, aber wir packen das!

Montag 8:30 - 11:10
Theorie
12:00 - 14:00
Tennishalle
Dienstag 8:30 - 10:30
Theorie
13:20 - 16:00
Tennishalle
Mittwoch 9:00 - 12:10
Agility-Halle
16:00 - 18:00
Theorie
Donnerstag 12:15 - 16:00
Agility-Halle
16:30 - 18:00
Videoanalyse
Freitag
 
8:30 - 11:30
Agility-Halle
13:00 - 16:30
Abschluss-Parcours
17:30 - 18:30
Abschluss-Besprechung

Jetzt ging es in die Tennishalle, wo Philipp schon auf uns wartete. Da durften dann alle Hunde erst mal zeigen, was sie so können.
Wir waren erst etwas zögerlich, denn die neue Umgebung und die neuen Geräte waren uns zunächst suspekt. Im zweiten Durchgang ging es dann schon viel besser.


Wo geht es weiter Frauchen???
 

Herrchen, wann darf ich endlich starten,
ich warte!!!


Am zweiten Tag ging es nochmals in die Tennishalle. Jetzt waren wir schon viel schneller.
Heute war Slalom und Kontaktzonentraining dran.


Immer mit der Ruhe, ich komm da schon alleine
wieder runter. Keine Angst Herrchen, die Kontaktzone berühre ich dabei auch!


Am Mittwoch wechselten wir zu Thomas in die Agility-Halle. Jeder durfte sich nun mal an einem etwas längerem Parcours beweisen.


So Herrchen, wie müssen wir laufen? Stimmt die Startposition? Dann mal los.

Da ich nicht der schnellste Sheltie bin, verordnete Thomas meinem Herrchen, dass er mir ein Quitschi kaufen solle, damit ich mehr Motivation habe.
 


In den Zwischenpausen, wenn andere Hunde liefen, war relaxen angesagt.


Nach dem Training gingen wir immer an der Ammer entlang zurück zum Hotel. Das war toll, da konnte man die heißgelaufenen Pfoten wieder abkühlen.

Dabei trafen wir manchmal auch andere Kursteilnehmer.


Hier die beiden Hündinnen Kate und Sally mit ihren Frauchen Claudia und Andrea.


Am Donnerstag ging es voller Elan und viel Muskelkater wieder in die Agility-Halle zu Thomas. Diesmal mit neu gekauftem Quitschi. Jay Jay wurde wirklich schneller, doch jedes mal, wenn Herrchen mit dem Quitschi quitschte, bellten alle anderen Hunde auch mit auf. So beschloss ich Filou, das Quitschi einfach einzubuddeln. Allerdings war das gar nicht so einfach, denn Herrchen holte es immer wieder heraus und verlieh es anderen Hundebesitzern, die keines dabei hatten.


Hey, Herrchen mit Quitschi geht die Sache schon viel schneller!
 
Hier mein Versuch, das Qutischi einzubuddeln.


Am Freitag war dann morgens Üben in Parcoursläufen angesagt. Wir mussten 4 verschiedene Parcours ablaufen. Das war vielleicht anstrengend. Frauchen konnte sich zum Schluss auch nicht mehr so recht konzentrieren und verlief sich ständig.


Na Frauchen, weißt du jetzt wo es lang geht? Dann lass uns starten.

Am Nachmittag war großes Abschluss-Tournier. Jeder Hund und Teilnehmer musste mindestens einmal durchlaufen.
Nachdem alle gelaufen waren, versuchten sich noch unsere Ausbilder Philipp mit seinem Hund Finn und Thomas mit Peppels am Parcours. Beide liefen gegeneinander auf Zeit. Bei jeder abgeworfenen Hürdenstange, waren vom Hundeführer 10 Liegestützen zu machen. Philip mit Finn kam ohne Abwurf durch, doch Peppels warf leider 2 Stangen und somit musst Thomas 20 Liegestützen machen.


Achtung Peppels, wir sind schneller als Philipp und Finn.
 
Los komm schnell, das schaffen wir.



Tja, leider musste Thomas unter Aufsicht von Philipp und Peppels 20 Liegestützen absolvieren.

Das Abschluss-Tournier war zu Ende und alle Teilnehmer, ob Hund oder Zweibeiner, waren ziemlich geschafft. Jetzt nur noch zurück zum Hotel und erst mal Füße ausstrecken.


Komm schon Herrchen jetzt aber nichts wie ins Hotel und ausruhen.

Danach war noch eine kurze Abschlussbesprechung angesagt und dann gab es auch schon Abendessen.


Am nächsten Tag wurde noch ausgiebig gefrühstückt und danach traten die meisten die Heimreise an.


Uns hat das Seminar ganz toll gefallen und wir werden auf jeden Fall wieder mal im Hotel Wolf und bei Thomas und Philipp vorbeischauen.

Euer Jay Jay und Filou.

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