Agility

Oder besser gesagt: "Parcoursreiten für Wauzis"

     

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Dieses tolle Bild hat mir jemand als Mail geschickt, ich hoffe es ist kein Copyright drauf. 
Zumindest weiß ich nichts davon. 
Also wenn jemand mehr weiß, dann schreibt mir und ich werde es hier entfernen.

 

Irgendwo habe ich (Filou) mal gehört, dass ein Dosenöffner seinen Hund als Pausenfüller eines Parcoursreittourniers, über kleine Hürden springen lies. Das Publikum war total begeistert. So entstand dann auch die Hundesportart Agility.
Richtig erfunden wurde sie in den 70er Jahren in England von John Gilber und Peter Lewis.


Hier will ich euch kurz erklären, wie das alles funktionier!


Hier zeigt euch Susi, wie es richtig gemacht wird.


Zunächst muss der Wauzi, also du, über eine Hürde springen. Das sieht alles einfacher aus, als es ist. Die Hürden werden etwa in Höhe deiner Schultern eingestellt. Wenn du den Kopf einziehst, kannst du bequem unten durch laufen. Das wäre dann aber leider falsch. Jay Jay liebt Hürden, ich hatte zu Anfang meine Probleme damit, bin immer außen rum gelaufen (Frauchen hüpft ja auch nicht drüber).

 



Der Steg ist eigentlich nicht sehr schwierig. Du solltest vielleicht nur schwindelfrei sein, denn er ist ziemlich hoch. Mir gefällt er, da hat man so eine tolle Aussicht.

Wie man sieht ist Teddy auch ganz begeistert davon.

 


Hier bin ich (Filou) im Tunnel.
Klar könnt ihr mich nicht sehen, bin ja im Tunnel!


Das ist Jay Jay, er probiert gerade aus, ob man hier ohne Schaden zu nehmen, durchgehen kann.


Manchmal kommt es vor, dass du durch einen Tunnel musst. Der kann entweder starr sein, oder er ist vorne fest und dann hängt ein Stoffschlauch dran. Beim Starren ist das alles kein Problem, aber beim Stoffschlauch haben manche Wauzis Angst, sie kommen hinten nicht mehr raus. Wir meistern beide Tunnel schon recht gut. Besonders gefällt uns aber der starre Tunnel, da kann man so richtig schnell durchflitzen.

 



Die Steilwand.
Normalerweise ist sie richtig hoch. Mir gefällt die Steilwand super. Wenn Frauchen im Training nicht aufpasst, dann renne ich ganz schnell mal drüber. Weil es halt so viel Spaß macht. Aber auch hier gilt, man sollte etwas schwindelfrei sein. Jay Jay ist eher Spezialist für Hürden, weniger für Steilwände, Stege und Wippen. Warum das so ist, lest ihr bei der Wippe. 

Das hier ist meine aller erste Steilwand gewesen, über die ich gelaufen bin.

Mittlerweile laufen wir schon über die große Wand, wie Jay Jay euch zeigt.

 



Jay Jays Herrchen hält seit dem großen Schreck die Wippe immer fest und läst sie ganz langsam runter.


In manchen Tournieren musst du über eine Wippe laufen. Das ist gar nicht so leicht. Zuerst meinst du, es ist ja wie ein Steg, aber dann kippt das ganze einfach hinten runter. Mir ist das völlig egal, Hauptsache drauf. Aber Jay Jay hat mittlerweile Angst davor. Nicht dass er mal runtergefallen wäre. Nein, bei einer Übung war er schon drüber und als er die Wippe am anderen Ende verlassen hat, schnallte diese in die Ausgangslage zurück und es knallte ganz laut. Jay Jay ist so erschrocken, dass er seither Angst hat, auf die Wippe zu gehen. Dieser Schreck sitzt so tief, dass er auch nur ungern über einen Steg oder eine Wand geht. Es könnte ja sein, dass diese Geräte auch knallen. Langsam bessert sich seine Angst und er ist nur noch etwas langsamer bei diesen Geräten.

 



Eine andere kleine Gemeinheit ist der Reifen. Er hängt frei in einem Viereckrahmen. Dadurch ist es auch sehr verwirrend, wo der Wauzi denn jetzt durchspringen soll. Ich habe das nur gecheckt, wenn Frauchen mich genau davor gesetzt hat. Sie schaute von der anderen Seite durch den Reifen und ich wusste, da muss ich also durch. Nach fleißigem Üben weiß ich es jetzt auch schon alleine.


Taras weiß ganz genau wo er durchspringen muss.

 


Arkani kann es schon recht gut. Allerdings muss er immer schnuffeln und ist deshalb bei Tournieren nicht besonders schnell.


Ich glaube die größte Herausforderung ist der Slalom. Das sind Stangen, die in einer Reihe angeordnet sind. Du musst hier selbstständig durchlaufen, ohne dass eine Stange ausgelassen wird. Anfangs führte mich mein Frauchen zuerst mit Leine durch. Als ich dann wieder wusste, wie es geht, fand ich schon ab und an von selbst durch. Mittlerweile versuche ich den Slalom schon mal im Schnelldurchgang, manchmal lass ich dabei noch ne Stange zwischen drin aus. Bin halt einfach zu schnell.

 

Jetzt habt ihr hoffentlich einen kleinen Einblick in die Hundesportart Agility bekommen. Uns macht es riesigen Spaß.

Wenn ihr noch mehr über Agility erfahren wollt, habe wir ein paar gute Seiten unter der Rubrik LINKS aufgeführt.

 

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